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Introducing yourself to your neighbors in Germany
Nachbarin: Oh, hallo! Ich habe Sie noch gar nicht gesehen. Sind Sie neu eingezogen? Neuzugang: Ja, genau! Ich bin letzte Woche in die Wohnung im dritten Stock eingezogen — Nummer 12. Mein Name ist Kenji. Nachbarin: Oh, herzlich willkommen! Ich bin Frau Berger, zweiter Stock, direkt unter Ihnen. Woher kommen Sie, wenn ich fragen darf? Aus Japan? Neuzugang: Ja, aus Osaka. Ich bin seit zwei Jahren in Deutschland — erst in München, jetzt hier in Berlin. Nachbarin: Wie spannend! Berlin ist eine tolle Stadt. Und was machen Sie hier, wenn ich fragen darf — Studium oder Arbeit? Neuzugang: Ich arbeite als Softwareentwickler. Eine Berliner Firma hat mich eingestellt, deswegen der Umzug. Nachbarin: Das klingt gut. Haben Sie sich schon etwas eingelebt? Haben Sie alles, was Sie brauchen? Neuzugang: Fast! Ich suche noch nach einem guten Supermarkt in der Nähe, und ehrlich gesagt nach einem Ort, wo man nett essen kann — ich koche noch nicht so viel, weil die Küche noch nicht vollständig eingerichtet ist. Nachbarin: Ah, da kann ich helfen! Also Supermarkt: Es gibt einen Aldi gleich um die Ecke in der Bahnhofstraße — für die Basics ideal. Und zwei Straßen weiter ist ein Rewe, der hat auch Bio-Sachen und eine schöne Bäckerei davor. Der ist etwas teurer, aber die Auswahl ist besser. Neuzugang: Super, danke! Und zum Essen? Nachbarin: Für typisch Deutsch und günstig: der Gasthof Zur Linde, zehn Minuten zu Fuß. Und wenn Sie mal was Internationales möchten, es gibt einen sehr guten Thai hier in der Nähe — Restaurant Bangkok, in der Parkstraße. Das empfehle ich wirklich. Neuzugang: Das merke ich mir. Ach, und noch eine wichtige Frage — ich möchte keine Probleme machen. Bis wann darf ich Musik hören oder ist es in Ordnung, wenn ich spät heimkomme? Nachbarin: Das steht eigentlich in der Hausordnung, die Ihnen der Vermieter gegeben haben sollte. Aber kurz gesagt: Ab 22 Uhr ist Ruhezeit, also kein lauter Lärm. Mittags zwischen 13 und 15 Uhr auch — das ist die Mittagsruhe, die wird hier im Haus eingehalten. Neuzugang: Und Sonntags? Nachbarin: Sonntags gilt den ganzen Tag besondere Ruhe. Bohren, laute Musik, das alles ist nicht erlaubt. Normales Leben natürlich schon — man darf ja nicht in Watte gepackt leben. [lacht] Neuzugang: Das ist verständlich. Ich bin sowieso eher ruhig. Und falls doch mal etwas ist — klingeln Sie einfach bei mir, okay? Ich nehme das nicht übel. Nachbarin: Das ist sehr nett von Ihnen! Ich bin dieselbe Meinung — besser direkt ansprechen als still ärgern. Ach, und wenn Sie mal eine Frage haben, wie Dinge hier funktionieren, klingeln Sie einfach. Ich bin meistens nachmittags zu Hause. Neuzugang: Danke, das ist wirklich sehr freundlich. Ich freue mich, eine so nette Nachbarin zu haben! Nachbarin: Ich auch! Einen guten Start in Berlin, Herr Kenji. Und gute Einrichtung noch! Neuzugang: Danke schön, Frau Berger!
Introducing yourself to your neighbors in Germany
Das Gespräch
Oh, hallo! Ich habe Sie noch gar nicht gesehen. Sind Sie neu eingezogen?
Ja, genau! Ich bin letzte Woche in die Wohnung im dritten Stock eingezogen — Nummer 12. Mein Name ist Kenji.
Oh, herzlich willkommen! Ich bin Frau Berger, zweiter Stock, direkt unter Ihnen. Woher kommen Sie, wenn ich fragen darf? Aus Japan?
Ja, aus Osaka. Ich bin seit zwei Jahren in Deutschland — erst in München, jetzt hier in Berlin.
Wie spannend! Berlin ist eine tolle Stadt. Und was machen Sie hier, wenn ich fragen darf — Studium oder Arbeit?
Ich arbeite als Softwareentwickler. Eine Berliner Firma hat mich eingestellt, deswegen der Umzug.
Das klingt gut. Haben Sie sich schon etwas eingelebt? Haben Sie alles, was Sie brauchen?
Fast! Ich suche noch nach einem guten Supermarkt in der Nähe, und ehrlich gesagt nach einem Ort, wo man nett essen kann — ich koche noch nicht so viel, weil die Küche noch nicht vollständig eingerichtet ist.
Ah, da kann ich helfen! Also Supermarkt: Es gibt einen Aldi gleich um die Ecke in der Bahnhofstraße — für die Basics ideal. Und zwei Straßen weiter ist ein Rewe, der hat auch Bio-Sachen und eine schöne Bäckerei davor. Der ist etwas teurer, aber die Auswahl ist besser.
Super, danke! Und zum Essen?
Für typisch Deutsch und günstig: der Gasthof Zur Linde, zehn Minuten zu Fuß. Und wenn Sie mal was Internationales möchten, es gibt einen sehr guten Thai hier in der Nähe — Restaurant Bangkok, in der Parkstraße. Das empfehle ich wirklich.
Das merke ich mir. Ach, und noch eine wichtige Frage — ich möchte keine Probleme machen. Bis wann darf ich Musik hören oder ist es in Ordnung, wenn ich spät heimkomme?
Das steht eigentlich in der Hausordnung, die Ihnen der Vermieter gegeben haben sollte. Aber kurz gesagt: Ab 22 Uhr ist Ruhezeit, also kein lauter Lärm. Mittags zwischen 13 und 15 Uhr auch — das ist die Mittagsruhe, die wird hier im Haus eingehalten.
Und Sonntags?
Sonntags gilt den ganzen Tag besondere Ruhe. Bohren, laute Musik, das alles ist nicht erlaubt. Normales Leben natürlich schon — man darf ja nicht in Watte gepackt leben. [lacht]
Das ist verständlich. Ich bin sowieso eher ruhig. Und falls doch mal etwas ist — klingeln Sie einfach bei mir, okay? Ich nehme das nicht übel.
Das ist sehr nett von Ihnen! Ich bin dieselbe Meinung — besser direkt ansprechen als still ärgern. Ach, und wenn Sie mal eine Frage haben, wie Dinge hier funktionieren, klingeln Sie einfach. Ich bin meistens nachmittags zu Hause.
Danke, das ist wirklich sehr freundlich. Ich freue mich, eine so nette Nachbarin zu haben!
Ich auch! Einen guten Start in Berlin, Herr Kenji. Und gute Einrichtung noch!
Danke schön, Frau Berger!
Schlüsselausdrücke
„Ich bin neu hier eingezogen."
I just moved in here.
„Schön, Sie kennenzulernen."
Nice to meet you.
„Wo kann man hier gut einkaufen?"
Where is a good place to shop around here?
Wortschatz
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Kulturelle Einblicke
Introduce yourself as new — Germans appreciate the gesture
Keep noise down especially after 10pm (Ruhezeit)
A small gift or Kuchen (cake) is a nice gesture